Ein Garten voller Buddhas in Prosa

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War es nur ein Traum? Es muss sich um das Paradies gehandelt haben, um den Garten Eden. Auch die süssen Früchte der Verführung hingen in den Wipfeln der Bäume und bedeckten den dicht bewachsenen Boden. Um Äpfel schien es sich nicht zu handeln, stattdessen weckten Mangos, Papayas und Ananas die Gelüste des Gaumens. Das alles aber war nur Kulisse, welche die Gefühle stärkte, wenn auch sagenhaft verführerisch. Die volle Aufmerksamkeit gehört den unzähligen Steinfiguren, die den Garten dicht an dicht besetzen. Nicht auf den ersten Blick bot der Garten Einblick in seine verborgenen Schätze. Ganz ehrlich gesagt, brauchte es schon einen kleinen Hinweis, um seine Schätze zu entdecken.

Auf der Suche nach den Buddhas

Unser Führer Made hatte schnell verstanden worum es geht. Wir waren auf Entdeckungsreise zu den Buddhas. Nicht irgendwelchen Buddhas wollten wir ins Angesicht blicken. Wir wollten die Meisterwerke der alten Steinmetzkunst bestaunen, die mit dem Spirit und dem Geist ihrer Heimat geladenen Steinfiguren, die Buddhas, die über die Zeit ihres Daseins den Monsoonwinden und Monsoonregen ausgesetzt waren und ihre gesamte Energie und die Kräfte des Universums aufgenommen haben. Es war noch leicht, diese Buddhafiguren an den alten, vergessenen und wieder entdeckten Orten in Borobudur zu finden, zu bestaunen und ihren Geist mit zu nehmen. Was aber, wenn so ein Buddha mit den Weg nach Hause finden soll, nicht nur in Gedanken, nicht nur im Traum, sondern als wahres Prachtexemplar aus dem Garten Eden. Schwierig? Unmöglich? Mit nach Hause heißt, einen monumentalen, großen, schweren Buddha der alten Steinmetzkunst in den eigenen heimischen Garten einziehen zu lassen. Was gedacht werden kann, hat alle Macht Realität zu werden. Also ging die Reise mit Made weiter, einfach nur weiter, über Land und Stock und Stein. Auf der Suche zu den Monsoon Buddhas.

Im Garten Buddhas

Buddha aus Stein im Garten Buddhas

Buddha aus Stein im Garten Buddhas

Irgendwann, wer weiß noch wieviele gefühlte Augenblicke später, war es dann soweit. Der Garten war nicht auf den ersten Blick einsehbar. Die wahren Schätze wollten entdeckt werden. Umso größer war das Erlebnis, die aufsteigenden Gefühle der Freude, der beeindruckende Eindruck, das Unaussprechliche. Sie hatten sich versammelt, alle waren sie gekommen, mehr noch als man erwarten konnte. Ein Garten voller Buddhas, ein Buddha Garten oder Buddha’s Garten. Wer weiß das schon, wer will das schon so genau wissen. Einzig und alleine die Gefühle sprechen ihre Sprache, das genügt.  Ob Traum oder Wirklichkeit, ober verstanden oder unverstanden – es ist wie es ist, überwältigend und Realität. Ein Garten voller Buddhas.

Gräser sind die neuen Trendsetter im Gartenjahr 2013

Gräser sind nicht erst seit neuem stark im Trend. Doch das bevorstehende Gartenjahr 2013 verspricht ein besonders grastrendiges Jahr zu werden. Jetzt wird es Zeit, die letzten kalten Tage zu nutzen und ein Gartenkonzept für die neue Gartensaison zurecht zu legen.

Gras ist mehr als nur ein Stück Rasen

Immergrüne Gräser laden zum Verweilen ein

Immergrüne Gräser und Farne laden zum Verweilen auf einer Parkbank ein

Mancheiner wird das Gras nur in Form seines Rasens kennen. Dabei gibt es viele hundert Grassorten, die in ihrem Aussehen und ihrem Einsatzbereich ein wahrlich breites Spektrum abdecken. Gräser finden zunehmend mehr Liebhaber, weil sie unter anderem ganzjahrestauglich sind. Einerseits werden die Gräser wegen ihres dekorativen Grüns zunehmend beliebter, andererseits gibt es viele Gräsersorten, die mit beeindruckenden Blütenständen die Blicke gefangen nehmen. Im Winter können die Gräser stehen bleiben und zaubern mit einer darüberliegenden Schneedecke träumerische Bergkulissen in die Landschaft.

Die vielen hundert Grassorten die es gibt, reichen von ausläufernden Bodendeckern bis zum haushohen Bambus. Gärtner lieben diese vielfältig einsetzbare Auswahl der Gräser ohnehin. Es gibt schattentaugliche Sorten ebenso wie Gräsersorten, welche die pralle Sonne gut vertragen. Der Anspruch der Gewächse, ob trockene oder nasse Böden von den Grassorten bevorzugt werden, kann dem vorgesehenen Einsatz im eigenen Garten entgegen kommen. Auch an Gräsern mit Blüten gibt es eine reiche Auswahl. Die Oase hinter dem Haus,  alles für den gepflegten Garten gibt es auch mit wertvollen Tipps auf einschlägigen Webseiten.

Gräser für den Gartenteich

Wer einen Gartenteich besitzt, wird eine besondere Vielfalt an Wassergräsern zur Auswahl haben. Auch hier kann man unter zahlreichen, der Boden- und Wasserbeschaffenheit entsprechend adäquaten Gräsern wählen. Im seichten Uferbereich lassen sich andere Grassorten anpflanzen, als in tieferen Wasserzonen. Die Gräser im Gartenteich, die zur Reinigung des Wassers von Nutzen sein können, erfüllen natürlich auch optische Zwecke für den Betrachter. Ziel ist es, dass die Uferzone des Gartenteichs harmonisch in den festen Gartenboden übergeht. Die Gräser können aber auch eine optische Abgrenzung darstellen, zum Beispiel wenn eine Trennung zum Nachbargrundstück gewünscht ist.

Immergrüne Graslandschaft

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Göttin Dewi Steinskulptur im Gartenteich

Immergrüne Gräser stellen einen beeindruckenden Kontrast zu der kargen Landschaft während der Winterzeit dar. Hier muss beachtet werden, dass manche Gräser im Herbst ihre Farbe wie die Blätter eines Baumes wechseln und dann im Winter braun sind. Andere Grassorten behalten ihre grüne Farbe ganzjährig. Alle Gräser haben ihren eigenen und individuellen Charme, mit dem sie das Gesamtbild des Gartens in eine Zauberlandschaft versetzen. Der aktuelle Gartentrend geht zu einer bunten Mischung ausverschiedenen Grassorten. Am besten werden verschiedene Gräser in einzelnen Bereichen des Garten arrangiert. Diese können gut mit Sanddünen, großen Steinen oder Wegplatten angelegt werden. Sie entsteht eine Gartenlandschaft, der sich das Auge und die Seele gerne hingeben. In hochgewachsenen Grasgruppen wird eine Steinfigur einen schönen Überraschungseffekt auslösen. Zum Beispiel die Göttin Dewi als Steinfigur  oder ein stehender Steinbuddha können hier beeindrucken.

Gräser in Blumentöpfen und Trögen

Auch in Blumenkübeln und Töpfen geben die Gräser ein beeindruckendes Bild von sich. Auf der Terrasse oder auf den Balkon schafft man sich eine entspannte Atmosphäre. Von Vorteil ist, dass die meisten Gräser in Blumentöpfen gut zurück zu schneiden sind. Das verschafft Vorteile, wenn die Blumentöpfe im Winter eingelagert werden müssen. So lassen sich die Töpfe während der Einlagerung im Winter gut übereinander stapeln und brauchen weniger Platz. Auch in einem Pflanzentrog bringen die Gräser ihre Wirkung zum Ausdruck. Hier sollte beachtet werden, in wie weit ein umpflanzen im Herbst und eine Lagerung im Plus-Null-Gradbereich notwendig ist.

Wer sich mit dem Thema Gräser und Graslandschaften näher beschäftigt, wird bald die beeindruckende Wirkung erkennen und vielleicht so zum einen leidenschaftlichen Grasanhänger werden. Reaktionen mit Erfahrungen aus dem eigenen Gartenbereich sind immer willkommen!

Der Frühling zieht in den Garten

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Heckenpflanzen mit Rhododendron. Weitere Bilder finden Sie hier!

Wenn die Sonne wieder im Frühling erstrahlt und an Kraft gewinnt und der Schnee im Garten anfängt zu schmelzen, wartet im Verborgenen alles Leben, welches bald erwachen wird. Gleichzeitig stehen mit dem Anbruch des Frühlings auch viele Vorbereitungen und Aufgaben im Garten an.

Der richtige Dünger für den Garten

Vordergründig gilt es, die Bäume und Sträucher vor dem Austrieb zu Recht zu schneiden und die Aufräumarbeiten der Beete auszuführen. Die alten Triebe von den Obstbäumen und Sträuchern müssen jetzt entfernt werden. Kleiner Tipp: Diese Äste können auf den Kompost gegeben werden, sowie auch das Laub, der Rasenschnitt, organische Küchenabfälle wie Eierschalen und Obst- und Gemüsereste, auch Papierfilter und sogar eine dünne Lage Zeitungspapier kann ab und zu dazu geworfen werden. Sägemehl darf auch als Kompostmaterial benutzt werden. Der über das Jahr gesammelte Kompost ist ein hervorragendes Düngematerial. Vor allem im Frühjahr dient er als Einbaumaterial für Gartenbeete und für Neubepflanzungen. Deshalb wollen wir es an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen. Bevor der Kompost auf die Beete verteilt wird, muss er sechs bis zwölf Monate ruhen. Es ist empfehlenswert, den Kompost stets für die nächste Gartensaison vorzubereiten. Der Kompost aus dem Vorjahr kann dann im März auf den Boden gebracht werden. Vor der Ausbringung der Komposterde in die Gartenbeete und zwischen die Sträucher und Bäume, muss die Komposterde gesiebt werden. In einer Dicke von einem halben bis zu einem Zentimeter wird die Komposterde aufgetragen. Auch der Rasen darf nicht vergessen werden, weil er im Frühjahr wichtige Nährstoffe benötigt, damit wir uns über die neue Gartensaison an ihm erfreuen können. Der Rasen sollte am besten mit einem speziellen Rasendünger gedüngt werden, der im Handel erhältlich ist. Beim Gärtner gibt’s sogar oft Rasenspezialmischungen und jeder Gärtner hat so sein eigenes Rezept oder Geheimnis für den Rasendünger, damit dieser seine optimale Wirkung entfalten kann.

Vorbereitungen im Gewächshaus

Im Frühling ist es wichtig, die richtigen Vorbereitungen für die neue Gartensaison zu treffen.  Wer Frühbeete anlegt, sollte diese noch mit Folie vor Frost schützen, bis die Eisheiligen durchgezogen sind. Wer ein Gewächshaus besitzt, kann jetzt schon mit dem Anbau im Freien anfangen. Gemüsesetzlinge wie Kopfsalat einschließlich Eissalat, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Sellerie, Porree und Tomaten, für die spätere Pflanzung im Außenbereich, können im Kleingewächshaus herangezogen werden. Nicht zu vergessen ist selbst im Frühling  das Lüften der Gewächshäuser und das regelmäßige Gießen, damit die jungen Pflanzen anwachsen können. Wer meist Pflanzen direkt von der Baumschule kauft, bekommt auch gute Tipps mitgeliefert.

 Pflanzen und Blumen für den Sommer

Für viele Gartenbesitzer stellt sich im Frühling die Frage „welche Pflanzen und Blumen man für den Sommer anpflanzen sollte?“. Der Zeitraum von März bis Ende April ist ideal für das Setzen von Wildrosen und Rhododendron und auch von Heckenpflanzen, sowie für die Pflanzung von Obstbäumen. Der Vorfrühling ist tatsächlich die beste Zeit für die Pflanzung von Obstgehölzen, denn zu dieser Zeit stehen diese kurz vor dem  Austrieb. Bevor die Kernobstbäume (Äpfel, Birnen) eingepflanzt werden, muss noch das frühblühende Steinobst (Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen) gepflanzt werden. Obstbäume, die im Vorjahr reich getragen haben, werden jetzt gedüngt. Ende März fallen aber auch wieder bestimmte Aufgaben im Ziergarten an. Beispielsweise muss der Winterschutz entfernt werden, sobald die Rosen mit dem Treiben beginnen. Die beste Pflanzzeit für Gehölze, Stauden und Rosen ist jetzt. Das heißt, sobald der Boden frostfrei ist, kann alles gepflanzt werden, was im Sommer an Blüten und Blättern erwünscht ist.

Nun, wie man sehen kann, stehen noch viele Aufgaben bevor, aber das alles zahlt sich im Sommer wieder aus, wenn der Garten in seine wunderschöne Pracht aufgeht und die Pflanzen und Bäume im Licht der Sonne erstrahlen.

Liebesgeflüster im Japangarten

Klare Linien im Japangarten

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Klare Linien im Japangarten

Der Japangarten findet in Europa zunehmend mehr Anhänger und Freunde. Was ist das Besondere, was macht seine Beliebtheit aus? Ein Japangarten bringt die bestehenden Elemente der Natur als sichtbare Elemente hervor und strahlt damit eine enorme Ruhe und Kraft aus. Wer einen wirklichen Japangarten angelegt hat, der wird von der Kraft und Intensität überwältigt sein, die dieser mit sich bringt.

Die eigentliche Kunst besteht aber bereits darin, den Japangarten richtig anzulegen. Die Elemente Wasser, Erde, Grün und Stein verlangen ein gekonntes und durchdachtes Konzept, die Elemente entsprechend zu arrangieren. Der Japangarten ist in seinem Ergebnis nicht aus dem Zufall oder der Lust und Laune der Natur entstanden, sondern durch eine ganz beabsichtigte und überlegte Konzeption. Im Japangarten könnten man den Eindruck bekommen, dass vom Wachsen der Pflanzen bis zum Fallen des Laubs im Herbs alles geplant und gewollt zu sein scheint. Wer sich mit der Thematik des Japangarten intensiv beschäftigt, der wird festellten, dass selbst das Planen dieses ganz besonderen Gartens bereits als Teil des Gesamtkonzeptes zu verstehen ist. Die Planung und Vorbereitung eines Japangartens verlangt Zeit und intensive Beschäftigung damit und diese Zeit der Vorbereitung ist ein ganz wesentliches Element des Japangartens. Wer sich darauf einläßt, wird darin aufgehen und bereits jetzt verstehen, was die Besonderheit dieses Gartens ausmacht.

Zeit für den Japangarten

Zeit alleine aber ist es nicht, die der Japangarten für sich im Vorfeld der Planung beansprucht. Außer acht gelassen werden sollte auch das dafür notwendige Budget nicht. Je nachdem, wie weit man sich auf wirklich authentische Elemente im Japangarten einlassen möchte, wird der Kostenrahmen dafür entsprechende Ausmaße annehmen. Mit guten Überlegungen und bereit zu Kompromissen, wird man aber sicherlich sehr wertvolle und ansprechende Alternativen finden können. Ein unabdingbares Element des Japangarten ist der Fächerahorn oder japanische Ahorn. Dieser an hervorgehobener Stelle in Szene gesetzt, wird einen wertvollen Dienst im Japangarten verrichten. Das Element Wasser ist ein weiterer unabdingbarer Baustein im Japangarten. Das Element Wasser wird in geraden Strukturen in den Gesamtgarten integriert. Es sind gerade Linien, die in diesem Garten das Auge erfreuen. Einfach nur einen Gartenteich zu schaffen, würde nicht genügen.

Steine und Steinskulpturen im Japangarten

Mit japanischen Dekorationselemeten, einer Pagode oder Laterne, wird man den Japangarten aufwerten und eine bedeutende Ausstrahlung verleihen. Pagoden und Laternen gibt es in verschiedenen Ausführungen und Preisklassen, handgefertigt aus Lavastein, die meist indonesischen Ursprungs sind, oder brauchbare Stücke aus China.

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Pagoden und Laternen ein Muss im Japangarten

Steine im Japangarten sind ein weiteres wichtiges Element in diesem. Hier ist von Bedeutung, dass man stets gleichförmige und gleichfarbige Steine zum Einsatz bringt. Im Japangarten werden weiße oder schwarze Steine verwendet oder auch gleichmäßig geformte, wenn nicht von der Natur gleichmäßig geformt, dann von Menschenhand angelegt.  Schöne und passende Steine lassen sich heute in besser sortierten Baumärkten erwerben oder im Spezialhandel finden.

Eines sollte man aber im Japangarten unbedingt berücksichtigen. Entscheidend für das Aussehen und den Gesamteindruck ist der Zuschnitt der Gehölzer. Berits das Schneiden der Äste ist ein Teil des meditativen Aktes und dann die Betrachtung sowieso. Im Japangarten ist der Akt des Handelns ein Teil der meditativen Ruhe, die man erfahren möchte. Ein unbedingtes Muss im Japangarten, nämlich der Kirschahorn, versetzt den Japangarten einmal im Jahr in einen besonderen Zauber. In der Zeit der Kirschblüte wird der Betrachter von der ganzen Schönheit überwältigt und kann den aufkommenden Liebesgefühlen nicht entfliehen.

Der Tempel Borobodur mit beeindruckenden Buddhas, Reliefs und Stupas

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Besucherströme auf den Tempel Borobudur in Java

Java ist wohl eines der letzten Refugien, welches als Reiseziel von Europäern und von Deutschen bis heute weitestgehend unentdeckt bleibt. Während alle Welt nach Thailand, Vietnam, Kambodscha und neuerdings Burma aufbricht, bleibt Indonesien mit den Destinationen Java, Sumatra, Timor und weiteren großen Inseln beinahe unbereist. Dabei gibt es in Indonesien wahrlich viel zu entdecken und Asienliebhaber werden voll auf ihre Kosten kommen. Die buddhistische und hinduistische Historie dieser Gegend offeriert uns Einblicke besonderen Ausmaßes. Eine der ganz besonderen Sehenswürdigkeiten lässt sich auf Java entdecken. Die buddhistische Tempelanlage Borobudur, die in der Zeitepoche zwischen 750 und 850 nach Christus begründet wurde, ist ein wahres Meisterwerk asiatischer Baukunst.  Diese Sehenswürdigkeit wird jeden Besucher in wahres Staunen versetzen.

Weltkulturerbe Borobudur ein unbedingtes Muss

Die Tempelanlage Borobudur zählt zu den bedeudensten Bauwerken des Buddhismus. Die Tempelanlage war bis ins 18. Jahrhundert unentdeckt, weil sie aufgrund von Lavaausbrüchen vollkommen verschüttet war. Über die Jahrhunderte hinweg hat die Natur das Gebiet vollkommen für sich eingenommen. Der Regenwald hatte auf dem fruchtbaren Lavaboden seinen Teil zurück gefordert. Erst im 18. Jahrhundert ist die mächtige Erhebung im Urwald aufgefallen und nach ersten Grabungen konnte man feststellen, dass unter dem Vulkangestein wohl ein bedeutender Schatz zu heben sei.  Ein breit angelegtes Restaurierungsprogramm des Staates Indonesien gemeinsam mit der UNESCO sorgte schlußendlich dafür, die Tempelanlage aus ihrem Dornröschenschlaf zu befreien. Mit der Nummer 592 wurde dieses Erbe der Menschheit als Weltkulturerbe in die UNESCO Liste aufgenommen. Im J

Buddha und Stupa in Borobudur

Buddha und Stupa in Borobudur

ahre 1983 wurde die Tempelanlage Borobudur wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.  Der Zulauf und das Interesse ist gewaltig, bezeichnend ist jedoch, dass sich fast ausschließlich asiatische Besucher auf den Weg nach Borobudur machen. Als Ausnahme-Europäer wird man bei einem Besuch der Tempelanlage neben den Buddhas und Stupas dann selbst zum Ziel der Fotobegierden. Die asiatischen Besuch

er sind voller Begeisterung, wenn Sie ein Bild mit sich und einer „Langnase“ mit nach Hause nehmen dürfen.

Unzählige Buddhas, Reliefs und Stupas beeindrucken

Dabei gehört die eigentliche Aufmerksamkeit in Borobudur den unzähligen Buddhas, Reliefs und Stupas. Viele der Buddhafiguren sind zwar beschädigt. Teilweise fehlt ihnen der Kopf oder einzelne Gliedmaßen. Manche Buddhaskulpturen wurden aus Einzelteilen zusammengefügt und an ihren ursprünglichen Platz gesetzt. Von den Reliefs scheinen einige Nachbildungen entstanden zu sein. Auf jeden Fall ist die gesamte Anlage in der bestehenden Form gigantisch in ihren Ausmaßen und ihrer Baukunst und äußerst beeindruckend. Die Tempelanlage fügt sich in ein malerisches Umfeld inmitten des asiatischen Regenwaldes ein, mit dem Sichtfeld auf die Menoreh-Berge und die Vulkane Merapi und Merbabu.

Borobudur als Vorlage für die Buddha Steinmetze Indonesiens

In der Zeit um 700 nach Christus hat sich mit dem Tempelbau in Borobudur auf Java die Steinmetzkunst entwickelt. Verwendet wurde das harte Lavagestein, welches die Jahrtausende überstanden hat. Die Steinmetzkunst auf Java ist seit dieser Zeit ein fester Bestandteil der javanisch, indonesischen Kultur. Heute noch sind viele tausend Kunsthandwerker als Steinmetze tätig. Zum Teil arbeiten die Steinmetze an der Restaurierung der Tempel, Fresken, Reliefs und der buddhistischen Statuen. Vielfach sind die Steinmetze auch damit beschäftigt, den privaten Wünschen nach entsprechenden Exemplaren nachzukommen. Die Tempelanlage Borobudur mit ihren unzähligen Reliefs, Buddhastatuen und Stupas dient den Steinmetzen gerne als Vorlage, wenn entsprechende Skulpturen geschaffen werden. So ist es heute ein Leichtes, ein Stück beeindruckendes Borobudur in unsere westliche Welt einziehen zu lassen.

Steinpatina als gewünschter Effekt auf Steinen, Pagoden und Figuren

Das Schmuckstück eines Gartens stellen arrangierte Steinplatten, Natursteine, Pagoden und Laternen sowei Skulpturen aus Stein dar. Im gelungenen Garten, verschmelzen die Steinelemente mit dem Grün aus Bäumen, Sträuchern und Gräsern in einer perfekten Symbiose. Im Laufe der Zeit bildet sich auf den Steinelementen selbständig eine grüne Naturpatina, hervorgerufen durch Moose, Algen und Flechten. Auf der Grundlage dieser Flachausläufer besiedeln sich später auch Farne und manchmal finden auch die Samen von Sträuchern und Bäumen ihren Platz, um darauf aufzugehen und für neues Wachstum zu sorgen. Bis es soweit ist und die Natur in solchem Ausmaße Hand anlegt, vergeht oftmals viel Zeit.

Buddha Göttin Dewi mit Moos bewachsene Gartenskulptur

Buddha Göttin Dewi mit Moos bewachsene Gartenskulptur

Natürliche Patina auf Steinen und Skulpturen im heimischen Garten

Zurück zu unserem heimischen Garten, indem der Steinbewuchs mit Moosen und Flechten oft gewünscht ist. Einen ganz besonderen Charme vermitteln die mit Moosflechten bewachsenen Stein, Skulpturen und Laternen. Tot wirkende Natursteine erhalten mit dem Naturbewuchs ihren Charakter. Geheimnisvoll, faszinierend und bezaubernd wirkt ein Garten mit natürlichem Steinbewuchs und Naturpatina. Bis sich diese beeindruckende natürliche Patina auf dem Stein einstellen kann, vergeht Zeit. Wie ein guter Wein, braucht man Geduld. Nachhelfen kann man dem Bewuchs von Moosen und Flechten auf Steinen und Steinskulpturen, indem man die Steinskulpturen oder auch die Pagoden und Steinlaternen regelmäßíg mit Wasser besprüht. Feuchtigkeit und Nässe fördert die Entwickling einer natürlichen Patina. Schattige Plätze unterstützen ebenso den Moosbewuchs. Stellt man eine Gartenskulptur aus Stein unter einen Baum oder in die Nähe eines Strauches oder Baums, kann man der natürlichen Moosentwickling fast zusehen, so schnell legt die Natur Hand an. Trotzdem dauert es, bis sich ein optisch ansprechender Bewuchs von Grünspan einstellt.

Naturpatina auf Skulpturen und Temeplanlagen in Asien

In tropischen Ländern mit einer hohen Luftfeuchtigkeit, wie zum Beispiel Thailand oder Burma,  entdeckt man allerorts die Faszination der Natur. Aufgrund der hohen Luftfeuchte haben Moose, Flechten und Algen eine hervorragende Ausgangssituation sich zu entwickeln. Tempelanlagen sind ebenso überwuchert, wie alte Steinskulpturen, Reliefs und Fresken an den Wänden der Tempelstätten. Angkor Wat in Kambodscha wurde von den charmanten Kräften der Natur beinahe eingenommen und hat gerade auch dadurch seine faszinierende und magische Wirkung erhalten. Die mit Moosen überwucherten Buddhastatuen strahlen um die Wette und verbreiten ihren Charme. Nicht verwunderlich, dass bei solch einem Anblick der Wunsch aufkommt, eine identische Atmosphäre im heimischen Garten zu schaffen. Solch ein Zaubergarten ermöglicht das Abtauchen in eine wirklich erholsame Gefühlswelt. Wenn aus nüchternen Steinen und Steinskupturen durch den natürlichen Bewuchs von Moosen, Algen und Flechten ein verwunschener Garten entsteht, wird das geistige Abtauchen zur Erholung und Entspannung im eigenen Garten ein Akt der Leichtigkeit.

Tiki Tiki Figuren aus Holz geschnitzt oder aus Stein für den Garten

Gartenskulpturen aus Stein für ein Wohlfühlambiente

Gartenskulpturen aus Stein für ein Wohlfühlambiente

Tiki Tiki Figuren setzen Akzente im modernen Gartenambiente. Allein der Ausruf Tiki Tiki weckt Begeisterung und ruft das Interesse hervor. Was steckt wohl dahinter, woher kommen sie, die Tiki Tikis. Tikis sind meist aus Holz geschnitzte oder in Stein gehauene Ahnenfiguren. In vielen Südseekulturen, wie auf Hawai, ist der Ahnenkult gleichbedeutend mit Götterkult. Ebenso auf manchen Inseln Indonesiens, wie beispielsweise Timor, kennt man die beeindruckenden Skulpturen, die wir Tiki Tiki nennen. Der Begriff Tiki Tiki kann als solcher auf den Marquesas Inseln sogar direkt nachgewiesen werden. Im Laufe der Zeit hat sich zwischen den Weltrelegionen und dem Ahnenkult eine faszinierende Mischung ergeben. Die Tiki Tiki Figuren werden in vielen Kulturkreisen verehrt und angebetet. Beeindruckt muss Pablo Picasso gewesen sein, der auf eine seiner zahlreichen Reisen die Tiki Tiki Skulpturen entdeckte und diesen besonderen Stil in seine Kunst aufnahm. Außenstehenden und Reisenden Besuchern bieten die Tiki Tiki Statuen einen imposanten Anblick.  Beeindruckend sind auch die  zahlreichen Varianten der Tiki Tiki Skulpturen. Aus dem Staunen kommt nicht heraus, wer die Osterinseln besucht und die unzähligen Steinfiguren besichtigt. Auch Moai Skulpturen auf den Osterinseln nennt man Tiki Tiki. So ist es ganz in Ordnung, wenn wir den Begriff Tiki Tiki Skulpturen durchaus für ein breit angelegtes Spektrum eines Stils von Steinskulpturen und Holzfiguren für den Garten verwenden.

Tiki Tiki im heimischen Garten

Im modernen heimischen Garten sind die Tiki Tiki Skulpturen geradezu genial für den Augenblick der Überraschung, des Staunens und Betrachtens. Aus verborgenen Winkeln zwischen Gräsern und Farnen blicken die Steinskulpturen hervor. Sie nehmen ihren Platz in verborgenen Winkeln ein und blinzeln aus versteckten und geheimen Ecken. In einer großzügig angelegten Gartenanlage sind mehrere Tiki Tiki Skulpturen nebeneinander beeindruckend. Auf einer leichten Erhebung im Garten, einem Hügel oder mitten in der Landschaft platziert, wirken die Tiki Tiki Statuen erhaben. . Langweilig war gestern. Ein Tiki Tik Gartenfigur wird nicht nur beigesternde Blicke ernten, sondern sorgt für reichlich Gesprächsstoff im Umkreis.

Materialien der Tiki Tiki Skulpturen

Moai Osterinsel Gartenfigur aus Stein

Moai Osterinsel Gartenfigur aus Stein

Bei der Auswahl der Tiki Tiki Skulpturen sollte auch den Materialien Beachtung geschenkt werden. Generell kann zwischen Holz oder Stein gewählt werden. Bei handgeschnitzte Holzskulpturen gibt es unzählige Möglichkeit von Holzarten, die bei derartigen Schnitzereien Verwendung finden. Sehr häufig werden die Tiki Tiki Figuren aus Palmenholz geschnitzt. Dieses wird anschließend behandelt, so daß das Material relativ langlebig ist. Bei entsprechender Nachbehandlung wird man sich der Tiki Tiki Holzfiguren aus Palmenholz lange Zeit erfreuen. Nicht selten werden Tropenholzer für die Herstellung der Tiki Tiki Skulpturen verwendet. Da die Ausfuhr solcher Hölzer mittlerweile aus vielen Ländern erschwert wird, werden zunehmend gebrauchte Teakholzer für diese Schnitzereien eingesetzt. Der Optik der Tiki Tiki Statuen kommt dies nur zugute und in Sachen Nachhaltigkeit können wir beim Anblick der Tiki Tiki Skulpturen im Garten ein gutes Gefühl haben. Bei arg günstigen Holzfiguren ist Vorsicht angesagt. In solchen Fällen finden Weichholzarten ihre Verwendung. Grundsätzlich bieten diese Holzfiguren einen schönen Anblick, jedoch sind diese Weichholzarten für den Einsatz im Außenbereich gänzlich ungeeignet und die Freude ist nur von kurzer Dauer.

Keine Angst vor schweren Steinen.

Wunderschöne Tiki Tiki Skulpturen sind oft auch aus Basanit oder Lavastein von Hand geschlagen. Heute lassen sich Steinfiguren, die entsprechend verpackt geliefert werden, sehr gut im Onlineversandhandel bestellen. Auf diese Art und Weise hat man keine Sorge mit dem Transport. Die Tiki Tiki Steinfiguren werden bis an den Ort des Geschehens geliefert und mit wenigen Handgriffen sind die Steinfiguren aufgestellt. Basanitstein, der auch Greenstone genannt wird, ebenso der harte und dichte Lavastein aus Indonesien haben sich in unseren Breitengraden bestens bewährt. Die Tiki Tiki Figuren aus Basanit oder Lavastein können ohne Probleme ganzjährig im Freien verbleiben. Frost und Kälte werden diesen Materialien nichts anhaben. Diese Figuren überdauern die Zeit, wie die berühmten Tiki Tiki Skulpturen auf den Osterinseln. Also, keine Angst vor mächtigen Tiki Tiki Skulpturen.

Der Elefantengott Ganesha läßt Glück und Erfolg einziehen

Elefantengott Ganesha bringt Glück und Erfolg

Elefantengott Ganesha bringt Glück und Erfolg

 

Immer mehr Gartenliebhaber erfreuen sich asiatischer Elemente, wie Steinfiguren und Skulpturen im heimischen Garten. Vielleicht sind es die positiven Erfahrungen aus dem Asienurlaub, vielleicht ist es ein generell positives Gefühl zu asiatischer Kultur, welches den Wunsch nach einem Stück asiatischen Lebensgefühl mit sich bringen? Im Asiagarten hat ein Buddha in der Regel längst seinen Platz gefunden. Daneben gibt es viele weitere Dekoelemente, die dem heimischen Garten ein Stück Asienzauber verleihen. Der Elefantengott Ganesha ist neben Buddha nicht nur ein wesentliches Dekoelement im Asiagarten, Ganesha ist von elementarer Bedeutung für einen buddhistisch oder hinduistisch angelehnten Garten und nicht minder für den Wohnbereich oder den Arbeitsplatz. Auch Wellnesstempel verleiht Ganesha, auch Ganesh genannt, sein besonderes Antlitz. Der Elefantengott wird zunehmend mehr zum Wegbegleiter des Lebens.

Ursprung des Elefantengott Ganesha

Ganesha, der Elefantengott, ist der Sohn des Shiva und der Parvati. Wer das Glück oder den Erfolg ersehnt, den wird Ganesha erhören. Am Anfang einer neuen Unternehmung oder auf neuen Wegen, ist Ganesha der Begleiter, den es braucht. Weisheit und Intelligenz sind die Tugenden des Gottes Ganesha oder auch einfach nur Ganesh genannt. Wer beispielsweise ein Haus baut, wer eine Reise unternimmt oder für wen wichtige Prüfungen anstehen, der darf auf Ganesha zählen. Kaum eine Einladungskarte zur Hochzeit, auf der nicht Ganesha abgebildet ist. Ganesha verspricht der beginnenden Ehe großes Glück. In buddhistisch oder hinduistisch geprägten Ländern wird man kein Geschäftshaus betreten, in dem nicht Ganesha bereits eingezogen ist. Für Unternehmer und Kaufleute ist der Elefantengott Ganesh ihr Schutzherr. Und wer privat ein neues Gebäude bezieht, der läßt Ganesha voranziehen. Dieser segnet das Haus und verheißt Glück. Für die einen ist Ganesha der Beginn, der Anfang, das Neue, für andere ist der Gott Ganesh die Verkörperung des formlosen Höchsten.

Die positive Kraft Ganesha

Der Elefantengott Ganesha kann seinen Platz im Garten ebenso wie im geschützten Wohnbereich finden. An der Hauseingangstüre oder am Büroeingang vermittelt Ganesha dem Besucher oder Gast die Gesinnung seines Hausherrn. Wer den Elefantengott erblickt, weiß um die Einstellung seines Besitzers und kann sich der Gefühle seiner Aura nicht entziehen. Die Stimmung und die Gefühle sind unweigerlich andere, wenn Ganesha seinen Platz eingenommen hat und auf seine Umgebung wirkt. Ganesha strahlt mit seiner gesamten positiven Lebenskraft.

Es müßte nur noch geklärt werden, was es mit dem abgebrochenen Stoßzahn des Elefantengottes auf sich hat. Die beiden Stoßzähne symbolisieren die Gegensätze dieser Welt, wie Tag und Nacht, Freude und Trauer, Glück und Pech. Ganesha hat die Gegensätzlichkeit der Welt überwunden. Dies symbolisiert der eine Stoßzahn, den er noch hat. Der Elefantengott ist also der Dualität des Lebens längst entkommen und blickt aus der Einheit auf die Gegensätzlichkeit dieser irdischen Welt.

Materialbeschaffenheit einer Ganesh Figur

Eine Ganesha Skulptur sollte unbedingt aus einem echten Stein gearbeitet sein, wie Lavastein oder Basanit, damit Ganesha von ursprünglicher Kraft und Energie getragen wird. So bietet Ganesha nicht nur einen wundervollen Anblick, sondern verbreitet seine kraftvolle Energie und Aura. Ob im Garten, als Interieur im privaten Wohnbereich oder als Stimmungsbarometer im Unternehmen, der asiatisch anmutende Elefantengott Ganesha hat die Glückformel im Gepäck. Mit Ganesha wird das Umfeld mit positiven Energien angereichert und folgt man asiatischer Weisheit, wird sich das gesamte Umfeld darauf einpendeln.

Garten Buddha Figuren und Steintröge zum Schutz versiegeln

Vorab gut überlegt

Die Anschaffung einer großen Steinfigur, wie zum Beispiel eines Buddhas oder einem Gansha, will gut überlegt sein, wenn große Steinfiguren nicht wieder verrückt werden sollen. Deshalb wird der Platz eines schweren Stein Buddhas im Garten meist gut geplant. Auch andere schwere Dekostücke aus Stein, wie Tröge oder Steinskulpturen, sollten bedacht in die Gartenanlage eingeplant werden. Natürlich stellt sich in jedem Fall auch die Frage, ob ein Gartenbuddha auch im Winter im Freien verbleiben kann, ohne daß die Steinfigur durch Frost und Kälte empfindlichen Schaden nehmen wird. Wer bei der Auswahl des Steins im Generellen auf Wintertauglichkeit achtet, wird über die Jahre hinweg viel Freude mit der Steinfigur oder dem Trog haben. Von weicherem Gestein, auch von gegossenen oder aus Zement gefertigten Gartenskulputuren lässt man besser die Finger. Meist ist die Freude mit diesen Steinfiguren nur von kurzer Dauer.

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Nach dem Sommer ist vor dem Winter

Aber auch bei härterem und dichterem Gestein, wie Marmor oder Granit, kann man generelle Frostschäden nur bedingt ausschließen. In kleine Ritzen, Fugen und Haarrisse kann Wasser eindringen, welches bei Temperaturen unter Null Grad den Stein sprengt. Wenn Steintröge im Herbst entleert werden und Garten Buddha Figuren im Herbst abgedeckt werden, kann man das Risiko eines Gefrierschaden schon deutlich verringern. Auf dem Markt befindliche Steinsiegel Anstriche versiegeln porige Steinmaterialien und dichten die Oberflächen ab. Steinsiegelanstriche eignen sich für alle saugfähigen, nicht polierten oder feingeschliffenen Natur und Kunststeine wie zum Beispiel Kalksandstein, Marmor,  Solnhofener Platten, Travertin, Dolomit, Granit, Sandstein, Basanit oder Basalt.  Ein versiegelter Gartenbuddha aus Basanit- oder Basaltstein erhält mit der Behandlung sogar eine Farbton- oder Strukturvertiefung. Das Aussehen des Steins kann dadurch verbessert werden. Durch die Versiegelung wird das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz in die Steinfigur oder den Trog vermindert.

Nicht für die Ewigkeit

Wer die Oberfläche eines Garten Buddhas aus Stein oder eines Trogs versiegelt, wird über die Jahre hinweg viel Freude mit der Steinfigur haben, auch wenn die Gartenskulptur ganzjährig den Witterungsbedingungen wie Eis, Schnee und Gefriernässe ausgesetzt ist. Trotzdem sollte man nie vergessen, daß eine wirklich schöne Steinfigur, wie ein Garten Buddha, nicht für die Ewigkeit existiert. Alles ist für die Vergänglichkeit geschaffen, so wie es östliche Glaubenslehren vermitteln. Eine Steinfigur, wie ein Buddha für den Garten, oder ein Dekostück,  wie ein Steintrog, unterliegen dem Wandel wie alles auf dieser Welt. Wer aus diesem Blickwinkel alle materiellen Gegestände betrachtet, wird zu allergrößter Freude kommen.

Bali – Das Land der Götter und Dämonen und der Buddhas

Bali als Urlaubsreiseland ist ungebrochen beliebt. Vorwiegend sind es Australier, die ihre Nachbarinsel liebend gerne bereisen, aber auch Europäer machen sich auf den Weg ins Ferne Land.  Bali läßt sich von den Temperaturen her betrachtet das ganze Jahr bereisen. Die asiatische Destination kennt nur zwei Jahreszeiten, nämlich Trockenzeit und Regenzeit. Während der Trockenzeit gibt es so gut wie keinen Schauer. Es ist aber auch nicht zu heiß, sondern tagsüber angenehm und nachts beinahe ebenso warm. Aber selbst wenn Regenzeit ist, heißt dies noch lange nicht, daß die Tage verregnet sind. Es kann passieren, daß ein Schauer über das Land hereinbricht. Dann heißt es vielleicht für ein paar Stunden „Land unter“. Am besten man setzt sich während dessen in eine Warung, wie die Balinesen ihr gemütlichen kleinen Cafes und Restaurants nennen, genießt das Leben bei einer Tasse Tee und genießt die himmlischen Ergüsse. In der Regel zieht eine Regenschauer so schnell vorüber wie er gekommen ist. Alles aus heiterem Himmel eben. Abkühlung verspricht der Schauer nicht wirklich, dennoch ist die Luft gereinigt und der Körper kann sich in der alltäglichen Hitze kurz erholen. Egal ob man Bali während der Regenzeit oder der Sommerzeit bereist, man wird die Erholung für Körper, Seele und Geist nicht verhindern können.

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monumentale Steinskulptur im baliesischen Garten

Balis stille Reisebegleiter – die Buddhas aus Stein

Das Land der Götter und Dämonen hat vieles zu bieten. Beeindruckend sind auf Bali allemal die großen, schweren Steinbuddhas, von denen man während der Reise begleitet wird.  Die Buddhas sind stille Reisebegleiter. Sie säumen den Reiseweg durch die Städte und Dörfer, durch die man fährt. Stets hat man das Gefühl, daß man von den Buddhas unaufhörlich begrüßt wird. Es ist ein inneres Grüßen der Buddhas, ein leichtes Schwingen, welches man auffängt. Dieses nimmt man mit.

Nicht selten trifft man unterwegs auf Gläubige Balinesen, die an einer Zeremonie teilnehmen. Prächtige, farbenfrohe Bilder ziehen vorüber und speichern sich ab. Mit Gamelan Musik untermalt, tut die Geräuschkulisse ihr übriges dazu, in die balinesische Atmosphäre im Land der Buddhas einzutauchen. Wer es zuläßt, wird Eins im Fluß mit den Gefühlen.  Die Gefühle und kleine Reisemitbringsel lassen sich leicht ins Reisegepäck packen, um sie zu Hause wieder herauszuholen. Schwer wird es für denjenigen, wer einen großen, mächtigen Buddha aus Stein mit nach Hause nehmen möchte. Wer der Verlockung nicht widerstehen kann, dem bieten sich Möglichkeiten, den Versand eines schweren Steinbuddhas nach Deutschland zu organisieren. Bestimmt bringt der neue Mitbewohner aus Bali nicht nur ein Stück indonesische Materie mit nach Deutschland, sondern läßt auch ein ganz neues Lebensgefühl in den heimischen Garten einziehen.