Unterwegs zu den Tempelanlagen, den Buddha Statuen und zu asiatischer Kunst in Java

Asienreisen im Fokus Deutscher Urlauber

Ein Zauber von Farben und Klängen in Asien

Ein Zauber von Farben und Klängen in Asien

Der Tourismusverband Indonesiens wirbt im Jahr 2013 verstärkt um die Reisegunst Deutscher Urlauber. Scheinbar hat man in Indonesien festgestellt, dass der Hauptbesuchertström von Reisenden aus Deutschland und Europa am Reiseziel Indonesien weitestgehend vorbei geht. Thailand ist nach wie vor Reiseziel Nummer eins, wenn es um Fernreisen mit Reiseziel in Richtung Asien geht. Die Eroberung von Ländern wie Burma, Kambodscha, Laos, Vietnam und weiteren Asia Destinationen hat längst begonnen. Indonesien gehört mit etwa 17000 Inseln zu den größeren Ländern in Asien, nicht aber zu den bedeutenden Reisezielen. Das soll sich ändern, so der Wunsch und die Absichten der Indonesischen Tourismusbehörde. Einzig und allein Bali, eine der kleineren Inseln der indonesischen Inselgruppe, hat es als Reise- und Urlaubsdestination in die Gunst der Reisenden geschafft. Dabei gibt es in Indonesien wahrlich viel zu entdecken und so soll dafür gesorgt werden, dass auch in Deutschland bald Java, Sumatra, Lombok, Sulawesi, Timor und andere als touristisch attraktive Reiseziele gelten. Aber erst einmal muss der Bekanntsgrad dieser und vieler weiterer hoch interessanter Reisedestinationen in Indonesien erhöht werden.  Wer einmal dort war, kommt bestimmt wieder. Das weiß man. Bis zur ersten Reise in eine der indonesischen Destinationen muss die Werbetrommel jedoch mächtig gerührt werden.

Asienreisende brauchen Zeit

Gemütlichkeit in Asien

Gemütlichkeit in Asien

Wer sich vorgenommen hat, einen Großteil Indonesiens zu bereisen, der braucht Zeit. Zeit ist Asien sowieso eines der bedeutendsten Kulturgüter, die man zur Verfügung hat. In Asien wird mit der Zeit einfach anders umgegangen, als man es in Westeuropa gewohnt ist. Wer sich auf diesen anderen Umgang mit der Zeit einläßt, wird sehr schnell erfahren, welche Qualität in der asiatischen Zeit steckt. So sollte man bei Asienreisen stets genügend Zeit im Gepäck haben, es lohnt sich ganz einfach und zu Sehen und zu Bestaunen gibt es unendlich viel. Der Seele tut es allemal gut, in einen gemächlicheren Gang zu schalten.

Die ganze Vielfalt Indonesiens entdecken

Die unzähligen Inseln Indonesiens haben Unterschiedliches und Vielfältiges zu bieten, an Abwechslung mangelt es nicht. Von Strandurlaub über  Sightseeing bis zu kulinarischen Köstlichkeiten ist einiges Geboten. Auch die Flora und Fauna erwartet den Indonesien Besucher mit tropischer Vielfältigkeit. Auf zahlreichen Inseln, wie Sumatra oder Sulawesi, kann man ganz und gar in die tropische Welt mit eintauchen und den Dschungel in seiner Ursprünglichkeit entdecken. Auf einigen Inseln Indonesiens ist die Riesenechse Komodowaran beheimatet. Ein ausgewachsenes Tier mißt mehr als 3 Meter und schnell kommen beim Anblick Gefühl auf, wie es wohl zu den Zeiten der Dinosaurier auf dieser Welt zugegangen hat. Der in Indonesien beheimatete Komodowaran gehört zu den wichtigsten Attraktionen des indonesischen Tourismus und ein Besuch seiner Heimat ist ein einmaliges Erlebnis.

Durch Indonesien fahren, fliegen und schiffen

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Hindu Tempel Prambanan

Um die einzelnen Inseln zu besuchen, ist es ratsam, mit den asiatischen Airlines auf die Reise zu gehen. Eine Reise mit Bus und Schiff ist entschieden günster, aber wer diese Art des Reisens in Asien wählt, der braucht Zeit, viel Zeit. Die Straßen sind teilweise schlecht ausgebaut und in Ballungsgebieten sind die Straßen zudem übervoll. So ist es  ratsam, zumindest größere Reiseabschnitte mit dem Flieger anzutreten. Fliegen ist in Asien günstig und Fluggesellschaften wie Lion Air, Garuda oder Air Asia bucht man ähnlich, wie wenn man bei uns eine Busreise antritt. Wer nicht online bucht, der kauft sein Ticket am Ticketschalter am Flughafen, am besten direkt vor Flugantritt. Mit dem Flieger geht es zum Beispiel nach Yogyjakarta. Yogyjakarta ist der nächstgelegene Flughafen zu den Tempelanlagen Borobudur und Prambanan. Der Tempel Borobudur, von der UNESCO in die Liste Weltkulturerbe aufgenommen, ist ein beeindruckender Besuchermagnet. Nachdem er erst im letzten Jahrhundert von seinem mit Lavaerde bedeckten Vakuum befreit wurde und man seither von seiner Existenz weiß, werden die Stupas, unzähligen Buddhas und Reliefs von den Menschenmassen bestaunt. Europäische Reisetouristen befinden sich, im Verhältnis zu asiatischen und australischen Besuchern, noch wenige auf dem Weg nach Borobudur. So gehört der buddhistische Tempel Borobudur zu den wahrhaft noch zu entdeckenden historischen Stätten dieser Erde.  Nach der Besichtigung der buddhistischen Tempelanlage Borobudur geht es direkt weiter nach Prambanan. Prambanan, circa zwei Busstunden vom Tempel Borobudur entfernt, zählt zu den wichtigsten Funden der Hindukultur. Zwar ist der Hindutempel Prambanan noch lange nicht komplett rerestauriert, weil unzählige Bausteine auf ihre Zuordnung warten, doch kann man das wahre Ausmaß der Tempelanlage schon heute gut erahnen.  Wer die Tempel Borobudur und Prambanan besichtigt hat, kann bei einer Shoppingtour in Yogyjakarta und einem genüsslichen Essen den Tag ausklingen lassen.

Direktflug nach Bali

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Strandblick Bali

Von dort geht es mit dem Flieger weiter in eine der unzähligen Anziehungspunkte Indonesiens. In einer Stunde fliegt man nach Bali, die populärste Insel Indonesiens. Bali bietet Erholung für Körper, Seele und Geist. Die Insel der Götter und Dämonen, wie sie auch gerne genannt wird, lädt mit den zahlreichen Stränden zum Faulenzen ein. Aber nicht nur. Die besondere Schwingung der Insel Bali, wahrscheinlich wegen ihrer Bewohner, strahlt auf jeden Besucher aus. Wer sich auf den Weg durch Bali macht, vorbei an Reisfeldern und den Buddhastatuen aus Stein, der wird an einer balinesischen Prozession nicht vorbei kommen. Ob man möchte oder nicht, früher oder später nimmt man Teil am balinesischen Leben, an Tänzen, Gebeten und innerer Einkehr. Schwer ist nur das Zurückkommen in die Realität. Nicht eine Reise nach Indonesion ist schwer, sondern das Wiedereinfinden in unserer westlichen Heimat.

 

Aktualisiert am 29. Juli 2015

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